Pressemitteilungen

05. Juli 2012

Dreimal höhere Lebensdauer

Haltbares Zweikomponenten-Polymergleitlager für das Schwenken hoher Lasten von bis zu 13,7 Tonnen

Mit dem Werkstoff „iglidur Q2“ stellten die Polymer-Spezialisten der igus GmbH, Köln, letztes Jahr ein Hochlastgleitlager vor, das bei rauen Umgebungsbedingungen wie Schmutz, Stößen und Kantenbelastungen um den Faktor 2 bis 5 langlebiger ist, als die bisherigen 40 Gleitlagerwerkstoffe des Unternehmens. Basierend auf diesem Werkstoff konnten die Leistungsgrenzen spritzgegossener Kunststofflager mit einem cleveren Mehrkomponentensystem jetzt noch einmal weiter verschoben werden: das neue iglidur Q2E (=enclosed) erreicht in igus-internen Schwenktests eine im Vergleich zu iglidur Q2 um den Faktor 3 höhere Lebensdauer bei 180 MPa Radialbelastung. Damit kann ein Zweikomponentenlager von 30mm Länge und 25mm Durchmesser bis zu 13,7 Tonnen Belastung vertragen, was etwa dem Gewicht zweier ausgewachsener Elefantenbullen entspricht.

Auf die Mischung kommt es an

Das Lager besteht aus einer harten polymeren Schale und einem tribooptimierten Kern aus dem Werkstoff iglidur Q2, der auch unter hohen Belastungen sehr formstabil und verschleißfest ist. Wie ein Außenskelett verleiht die Schale dem Lager eine hohe Festigkeit und sorgt so für eine gesteigerte Lebensdauer. Hinzu kommen Korrosions- und Wartungsfreiheit, die gerade im Vergleich mit metallischen Lösungen die Produktivität in vielen Anwendungen steigern können, da auf Stillstände für Service oder Reparatur verzichtet werden kann. iglidur Q2E ist zunächst für Wellendurchmesser von 20, 25, 30 und 40 mm erhältlich.

Noch mehr Auswahl bei Standards

Das Gleitlagerprogramm des Standard-Hochlastmaterials iglidur Q2 wurde zusätzlich erweitert, somit sind jetzt iglidur Q2 Lager für Wellendurchmesser bis 75mm mit und ohne Bund verfügbar. Gerade in der Agrartechnik, Nutzfahrzeugen, Baumaschinen sowie dem Vorrichtungs- und Maschinenbau stellen iglidur Q2 und Q2E Gleitlager ihre Robustheit unter Beweis.
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Deutschland ist Weltmeister

Beim RoboCup 2012, der am Samstag in Mexico City zu Ende ging, holte das Team „NimbRo“ der Universität Bonn den Weltmeistertitel im Roboter-Fußball. Die Roboter sind unter anderem mit Kunststoff-Gleitlagern der igus GmbH, Köln ausgestattet

Während die deutsche Nationalmannschaft noch zwei Siege bräuchte, um die EM 2012 zu gewinnen, haben es die menschenähnlichen Fußballroboter des Bonner Teams erneut geschafft, den Weltmeistertitel in der „TeenSize“-Klasse zu erkämpfen. Über 370 Teams aus aller Welt haben am „RoboCup 2012“ in verschiedenen Kategorien teilgenommen. Die Mannschaft „NimbRo“ der Arbeitsgruppe „Autonome Intelligente Systeme“ des Instituts für Informatik der Universität Bonn besiegte das japanische Team „CIT Brains“ im TeenSize-Finale mit einem klaren 6:3. Außerdem wurde „NimbRo“ mit dem Louis-Vuitton-Preis für den besten humanoiden Roboter ausgezeichnet und die Bonner konnten sich auch in @Home-Liga für Serviceroboter gegen starke Konkurrenz durchsetzen.

Die Fußball spielenden Roboter der Weltmeister aus Bonn sind Eigenkonstruktionen. Die Robo-Mannschaft besteht aus dem bewährten Spieler „Dynaped“ und dem neuen, 2011 konstruierten „Copedo“. Um Bewegungen leicht und schmierfrei auszuführen, kommen in der Parallelkinematik des „Copedo“ 16 „iglidur“-Kunststoffgleitlager von igus, Köln, zum Einsatz. Sanfte, ruckfreie Bewegungen unter Last und Stößen sind mit tribologisch optimierten Kunststoffen exzellent machbar, so das Unternehmen.

Für sämtliche beweglichen Elemente der Roboter stellt igus, Sponsor u.a. des Weltmeisters, RoboCup-Teilnehmern sowie anderen Interessenten kostenfrei Gleit- und Gelenklager zur Verfügung. Technische Fragen beantworten die Experten des Unternehmens gerne. Unter http://www.ais.uni-bonn.de/nimbro/Humanoid berichtet WM-Sieger „NimbRo“ vom Wettkampf der autonomen mobilen Systeme in Mexico City.
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