beflocken und besticken von Vereinskleidung
Kurzinformationen zu beflocken und besticken
Allgemeine Informationen zum Thema
beflocken:
Beim Flockdruck werden entsprechend dem Muster durch Siebschablonen Leim aufgetragen, auf den dann im elektrischen Feld gerichtete Synthesefasern aufgestragen werden. Diese ergeben dann eine reliefartige Oberfläche. Zum Flexdruck klebt man die Warenbahnen oder die Vereinskleidung auf einen langen Tisch, um diese zu beflocken.
Gewebe und Gesticke, ferner Gardinen und nach neuen Technologien hergestellte Stoffe sind textile Flächengebilde. Die festesten sind im allgemeinen die Gewebe, die aus min. 2 in sich rechtwinklig kreuzende Fadensysteme hergestellt werden. Sie lassen sich weder in Lange noch in Querrichtung wesentlich dehnen. NAch den verarbeiteten Faserstoffen unterscheidet man die Leinen-, Baumwoll-, und die Seidenweberei. Gestricke bestehen aus Maschen, zu denen nur ein Fadensystem benötigt wird. Sie sind weich, nach allen Seiten dehnbar, anschmiegsam und porös. Zu den wichtigsten Beflockungserzeugnissen gehören Sportbekleidung, Shirts und Unterbekleidung.
Allgemeine Informationen zum Thema
besticken:
Die Feinheit eines Stoffes bei der
Textilbestickung ist ausschlaggebend. Die Feinheit Tt von Faserstoffen und Fäden ist ein Mass für die Faserstärke. Diese wird durch den Quotienten Masse zur Länge berechnet. Für Faserstoffe wird bevorzugt die Einheit mtex, für besonders starke Fäden die Einheit ktex verwendet. Die Feinheit Tt ist also um so grösser, je dicker eine Faser oder ein Faden ist. Zur Feinheitsbestimmung an Fasern werden Längen und Massebestimmungen an den einzelnen Fasern oder an Bündeln durchgeführt. Nur bei Stoffen mit rundem Querschnit genügt es, optische Dickemessungen anzuwenden, um aus dem Durchmesser die Feinheit zu berechnen.