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Holzbearbeitung

Die Holzbearbeitung

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  • Der Begriff Holzbearbeitung:

    befasst sich im allgemeinen mit der Be- und Verarbeitung des Rohstoffes Holz.

    Die Entstehung von Holzsubstanz findet in teilungsfähigen Zellen der Pflanze statt. Man unterscheidet hier zwei verschiedene Arten von Bildungsgeweben (Meristeme):

    * Das Scheitelmeristem (Vegetationskegel) sorgt für das Längenwachstum (primäres Wachstum) an den Spross-, Zweig- und Wurzelspitzen.
    * Das Kambium, welches sich zwischen Holz und Rinde befindet, sorgt für das Dickenwachstum (sekundäres Wachstum).
    Bei der Teilung einer Kambiumzelle entstehen zwei gleiche Zellen, von denen jedoch nur eine ihre Teilungsfähigkeit behält und zu einer neuen Initialzelle heranwächst.

    Aus der anderen wird eine Dauerzelle die sich noch ein- oder mehrmals teilt. Schließlich entsteht je nach Lage eine Bastzelle (Phloem), aus denen die Innenrinde und die daraus später entstehende Borke besteht, oder eine Holzzelle (Xylem). Hierbei ist zu beachten, dass die Zellteilung nach innen, also die Bildung von Holzzellen wesentlich öfter stattfindet und so der Rindenanteil am gesamten Stamm nur etwa 5-15 % beträgt.
    Nachdem sich die Dauerzelle ein letztes mal geteilt hat, findet eine Differenzierung der Holzzelle zu einer Leitungs-, Festigungs- oder Speicherzelle statt.

    In unseren Breiten gibt es klimatisch bedingt vier Wachstumsphasen:

    * Ruhephase (November-Februar)
    * Mobilisierungsphase (März, April)
    * Wachstumsphase (Mai-Juli): Holzzellen, die in dieser Jahreszeit entstehen sind großlumig, dünnwandig und von heller Farbe und bilden das so genannte Frühholz.
    * Depositionsphase (August-Oktober): Holzzellen, die in dieser Jahreszeit entstehen sind kleinlumig, dickwandig und von dunkler Farbe und bilden das so genannte Spätholz.

    Durch dieses zyklische Wachstumsverhalten entstehen Jahresringe, die deutlich in einem Querschnitt durch einen Stamm erkennbar sind (siehe auch Dendrochronologie).

    Bei manchen Bäumen entsteht ab einem Alter von etwa 20-40 Jahren im Inneren das Kernholz. Im Gegensatz zu dem Splintholz besteht es nur noch aus toten Zellen. Hier findet also keine Wasserleitung oder Speicherung von Nährstoffen mehr statt.

    Die Birke

    (Betula), Gattung der Birkengewächse mit rund 40 Arten, in der nördlichen gemäßigten und kalten Zone; eingeschlechtige Blüten in Kätzchen, geflügelte Nüsschenfrüchte. Die eurasiatische harzhaltige Weißbirke, Hängebirke, Trauerbirke, der Maienbaum (Betula pendula) wächst auf sandigem wie auf feuchtem, moorigem Boden; weiter nördlich verbreitet ist die Moorbirke (Betula pubescens) in Moor- und Bruchwäldern. Die Strauchbirke (Betula humilis) wächst auf gebirgigen Torfmooren; auch die Zwergbirke (Betula nana), ein niederliegender Strauch, benötigt Moore und Tundren in nördlichen bis arktischen Regionen. In Deutschland wächst sie in Mittelgebirgen, im Ostseegebiet auch in der Ebene. Das gelblich weiße Birkenholz mit gleichmäßiger Struktur wird u.a. als Möbel- und Drechslerholz verwendet. Maserbirken liefern Furniere mit lebhafter Zeichnung. Tee aus Birkenblättern wird als harntreibendes Mittel bei Rheuma angewendet. Die Birke ist ein Baum die für die Holzbearbeitung genutzt wird.
     
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