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Schweißen, Schneiden, Lötentechnik


Schweißen

Das unlösbare verbinden von Bauteilen, Werkstoffen oder Werkstücken unter Anwendung von Wärme und Druck bezeichnet man als Schweißen. Geschweißt werden kann mit oder ohne Schweißzusatzwerkstoffe.

Das Schmelzschweißen ist die wohl bekannteste Art des Schweißens. Bei dieser Methode werden die zu verbindenden Stoffe bis zur Verflüssigung erhitzt. Diese vermischen sich dann miteinander und bilden nach dem Erstarren eine feste Verbindung.

Des weiteren unterscheidet man das Auftragsschweißen und das Verbindungsschweißen.

Das Verbindungsschweißen beinhaltet, dass zwei Werkstücke mit einer Schweißnaht und einem Schweißpunkt oder einer Schweißfläche miteinander verbunden werden.

Der Sinn des Auftragsschweißens ist, das Werkstück zu beschichten. Hierbei unterscheidet man bei artfremden Werkstoffen und Auftragsstoffen in Plattierungen, Pufferschichten und Panzerungen.

Beim klassischen Schweißverfahren wird ein elektrischer Lichtbogen zwischen Elektrode und Werkstück gebrannt. Die Elektrode ist hierbei abschmelzend und gleichzeitig der Schweißzusatzwerkstoff. Äußerst vorteilhaft ist die Geschwindigkeit des Schweißvorganges, die hohe Festigkeit der Schweißnaht und der sehr geringe Schweißverzug. Angewendet wird das Verfahren meist bei allen metallischen Grundstoffen aber auch bei dünnen Blechen. Die Werkstoffe können sicher, und vor allem sehr einfach miteinander verbunden werden.

Auf Grund der entstehenden giftigen Gase ist es wichtig für eine gute Lüftung zu sorgen und während der Arbeit gegebenenfalls eine Atemmaske zu tragen. Außerdem können fliegende Funken eine Gefahr darstellen. Zudem sollte man stets eine bequeme Haltung beim Schweißen einnehmen und genug Platz zum Arbeiten haben.


Schneiden

Schneiden ist das Trennen eines Gegenstandes in ein oder mehrere Teile. Mit einer Nagelschere wird ein Teil des Fingernagels abgeschnitten. In diesem Fall ist das abgeschnittene Stück Abfall.

Im Haushalt nutzen viele Bürge eine Brotschneidemaschine. Hier wird das Brot in gleichmäßige Größen entsprechend der zuvor eingestellten Dicke geschnitten. Dieser Schneidevorgang ist mit dem Messer mit dieser Genauigkeit nicht zu erreichen.

Auch in der Lebensmittelindustrie verwendet man entsprechende Schneidemaschinen, um ein Produkt zu zerkleinern. Im Supermarkt am Käse- und Wurststand kommen elektrische Maschinen für das Schneiden der entsprechenden Waren zum Einsatz. Die Menge an Wurst oder Käse, welche im Supermarkt geschnitten werden muss, wäre ohne maschinelle Hilfe nur mit großem Personalaufwand zu bewältigen.

Viele Dinge des Lebens, welche uns umgeben oder welche wir nutzen, mussten zuvor in die richtige Form oder Länge gebracht werden. Genannt sei an dieser Stelle die Zeitung oder Zigarette. Beide Produkte wurden zuvor in verbraucherfreundliche Größen geschnitten.

Trotz aller Technik sollte jeder bei der Arbeit mit Schneidewerkzeugen vorsichtig sein. Der geringste Unfall ist der Schnitt mit der Schere oder dem Messer in den Finger. Es kann auch der Unterarm eines Menschen bei einer Metallschere sein.


Lötentechnik

Die Lötentechnik findet ihre Verwendung bei der Herstellung von Verbindungsstellen zwischen verschiedenen Metallwerkstücken. Man unterteilt die Lötmetalle meist nach ihrer mittleren Schmelztemperatur und ihrer Festigkeit in sogenannte Weichlote (Schmelzpunkt bei unter 450 °C) und Hartlote (Schmelzpunkt bei über 450 °C). Zu den Weichloten zählen Legierungen aus Blei, Zinn und Zink. Hartlote sind z. B. Legierungen aus Kupfer und Silber.

Sollen beispielsweise zwei Metallteile miteinander verlötet werden, so reinigt man zuerst die beiden Oberflächen mechanisch und beschichtet sie anschließend mit einem Flussmittel. Dabei kommen unter anderem Kolophonium oder Borax in Betracht - es gibt jedoch auch synthetische Flussmittel. Durch das Flussmittel werden beim Lötvorgang Verunreinigungen chemisch abgelöst. Als gewünschte Folge haftet das Lötmetall noch stärker an den Werkstücken und verbessert damit die Eigenschaften der späteren Verbindung. Nach dieser Vorbehandlung erhitzt man die Oberflächen, entweder mit einem sogenannten Lötkolben oder mit einer Lötflamme, die zum Beispiel mit Gas oder Alkohol betrieben wird. Ist die Schmelztemperatur des Lötmetalls erreicht, wird es auf eine der Flächen gegeben; es fließt auseinander und bildet dabei eine gleichmäßige Schicht. Nach dem Zusammenfügen der Flächen lässt man abkühlen, und es entsteht eine feste Verbindung.

Beim sogenannten Heißlöten werden die beiden zu verbindenden Flächen zuerst mit Lötmetall überzogen, dann aneinandergefügt und (in der richtigen Position fixiert) erwärmt. Das Löten unterscheidet sich nicht prinzipiell vom Schweißen; beim Löten haben die verbindenden Legierungen allgemein tiefere Schmelzpunkte, und die Verbindungen sind weniger fest.

Weitere Beispiele für Löttechniken sind Vakuumlöten, Wellenlöten, Laserlöten, Hartlöten, Weichlöten oder Induktionslöten.

 
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