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Pumpen (Pumpe)
SAWA-Pumpen in hygienisch anspruchsvoller UmgebungSelbstansaugende Kreiselpumpen vom Typ HDP und
normalsaugende Zentrifugalpumpen vom Typ ZAP werden von der Sawa Pumpen AG in Degersheim unter Verwendung hochwertiger Werkstoffe für den Einsatz in der Pharma- und Steriltechnik hergestellt. Bei ihrer Entwicklung konnte das seit bald 100 Jahren bestehende Unternehmen auf über 50 Jahre Erfahrung im Bau von unterschiedlichsten Pumpentypen zur Förderung von Flüssigkeiten zurückgreifen.
Die
Sawa Pumpentechnik AG in Degersheim entwickelt, produziert und vertreibt aus hochwertigen Materialien gefertigte Pumpen für das Fördern von Flüssigkeiten. Das Familienunternehmen setzt auf Qualität, Beratung, technische Unterstützung sowie rasche und zuverlässige Serviceleistungen. Dank der hohen Fertigungstiefe können Änderungswünsche an Pumpen aus dem Standardprogramm prompt erfüllt werden. Davon profitieren Kunden in der
Lebensmittelindustrie,
Getränkeindustrie,
Chemieindustrie oder speziell in der
Pharmaindustrie, die zu den Hauptabnehmern gehören.
Gegründet wurde das Unternehmen im Jahr 1911 durch Albert Schmidhauser. Seine Kunden rekrutierten sich hauptsächlich aus der Land- und der Milchwirtschaft. Albert Schmidhauser Junior, der das Unternehmen 1954 übernahm, war ein richtiger Tüftler. Seine Eigenentwicklungen waren vor allem für die Milch- und Lebensmittelindustrie bestimmt::
Vakuumiermaschinen,
Blistermaschinen, aber auch Pumpen für Kaffeemaschinen oder Maschinen zum Befüllen von Berlinern.
Fredy Schmidhauser, der heutige Firmenbesitzer und Geschäftsführer von Sawa, übernahm 1975 die Geschäftsleitung. Unter seiner Führung erfolgte eine Konzentration auf den Bau von Pumpen für die Förderung von Flüssigkeiten. Neue Pumpentypen wurden entwickelt, bestehende bezüglich Wirkungsgrad und Laufruhe überarbeitet, was für SAWA als Dauerauftrag gilt.
Keine Probleme sollte der Übergang der Firmenleitung von der dritten in die vierte Schmidhauser-Generation darstellen: Die beiden Söhne, Ives und Kai, von Fredy Schmidhauser sind bereit, dessen Nachfolge anzutreten.
Das stetige Wachstum des Unternehmens führte 1998 zum Umzug vom Gründungsort Waldkirch nach Degersheim. Heute sind dort 20 Mitarbeiter beschäftigt, darunter 2 Lehrlinge. Zugekauft werden nur Motoren und Schutzhauben, der große Rest wird selbst produziert, wobei die automatisierte Fertigung ausschließlich auf CNC-Dreh- und Bearbeitungszentren erfolgt.
Die Pumpen mit dem P im Namen:Das Programm von Sawa umfasst selbstansaugende
Kreiselpumpen und normalsaugende
Zentrifugalpumpen sowie
Peripheralradpumpen,
Zahnradpumpen und
Tauchkreiselpumpen. Die Zentrifugalpumpen werden für Membranfiltration- und Umkehrosmoseanlagen bis zu Systemdrücken von PN 100 gefertigt und als Zirkulationspumpen erfolgreich eingesetzt.
Im Folgenden wird vor allem auf zwei Pumpenreihen eingegangen:
– die
selbstansaugenden Kreiselpumpen vom Typ HDP
– die
normalsaugenden Zentrifugalpumpen vom Typ ZAP
Hervorgegangen sind diese Pumpentypen aus den seit Jahrzehnten hergestellten Pumpentypen HD und ZA, von denen einige Eigenschaften in aufgeführt sind. Sowohl die HDP- als auch die ZAP-Pumpen haben sich beim Einsatz in der Pharma- und Steriltechnik bewährt. Eingesetzt werden sie beispielsweise in der Medizinaltechnik, bei der Herstellung von Infusionslösungen, Seren und Impfstoffen, aber auch die Förderung von Water for Injection (WFI) High purified water (HPW), bei der besondere Anforderungen an die Pumpenwerkstoffe gestellt werden. Weitere Anwendungen sind in der Leiterplatten- und Chip-Herstellung zu finden. Der Pumpentyp HDP mit dem großen Ansaugvermögen und der Kavitationsunempfindlichkeit eignet sich zudem als CIP-Rücklaufpumpe.
Als Leitlinien für die Entwicklung der Pharma-Sterilpumpen dienten die einschlägigen Richtlinien der Food and Drug Administration FDA, der Good Manufacturing Praxis GMP, der European Hygienic Equipment Design Group EHEDG usw. sowie Konsultationen mit Herstellern von Gleitringdichtungen, Pharma- und Sterilpumpenanschlüssen.
Die hohe Aggressivität des bei der Pharmaproduktion eingesetzten hochreinen Wassers wie WFI, HPW beeinflusst die Werkstoffwahl stark. Die verwendeten Edelstähle müssen gemäss Basler Norm BN 2 weniger als 0.5 Prozent Ferrit enthalten. Dies, weil die kristallografische Modifikation Ferrit von Eisen relativ weich und korrosionsanfällig ist.
Die medienberührten Teile aus dem hochwertigen rostfreien Chromnickelmolybdänstahl 1.4435 (316L) weisen Oberflächenrauigkeiten Ra ≤ 0,8 µm (auf Wunsch auch 0,6, 0,4 oder 0,2 µm) auf. Sie sind immer elektropoliert. Der Kunde wählt die Anschlüsse, wobei das Spektrum von Flansch-, über Tri-Clamp-Verbindungen bis zu allen unterschiedlichen Sterilanschlüssen, Rundgewinden nach DIN 11851 oder Zollinnengewinden reicht.
Besondere Aufmerksamkeit erforderten die Dichtungen. Für statische Dichtungen wird bevorzugt EPDM eingesetzt, wobei bei gewissen Medien PTFE, FEP oder Kalrez vorzuziehen sind. Die Werkstoffpaarung SiC/SiC hat sich bei rostfreien Sterildichtungen (einfachwirkenden Gleitringdichtungen) bewährt; für die Förderung von ozonangereichertem WFI bedarf es speziellen Gleitringdichtungspaarungen und Ausführungen. Dank des Fördervermögens von rund 25 Prozent Luftanteil reißt der Förderstrom bei HDP-Pumpen nicht ab; die Pumpe fördert weiter, bis das Medium nachfließt. Die Anordnung der Stutzen nach oben verhindert ein Trockenlaufen. Weiter wichtige Merkmale der HDP- und SAP-Pumpen sind Totraumfreiheit, spaltfreie Ausführung, ausgezeichnete CIP- und SIP-Eigenschaften sowie vollständige Restentleerung.
Hermetisch dicht dank Magnetkupplung:Zur Förderung auskristallisierender, toxischer, explosibler und allgemein umweltbelastender Flüssigkeiten müssen Pumpen eingesetzt werden, die hohe Anforderungen an die Dichtheit erfüllen. Bewährt haben sich hier Pumpen, die über permanent-magnetische Kupplungen angetrieben werden. Ein Beispiel ist die Version HDM der Kreiselpumpen von Sawa, die kürzlich vorgestellt wurde.
Die
Edelstahlpumpen mit Magnetkupplung, eine Weiterentwicklung der Kreiselpumpe HD, werden zum Fördern sämtlicher Flüssigkeiten mit einer Viskosität von etwa 150 mPas eingesetzt. Die Baureihe ist mit einer Samariumkobalt-Magnetkupplung ausgestattet. Ihre massiven und breit abgestützten Axiallager mit den rotierenden Wellenschutzhülsen sind aus verschleißfestem Siliciumcarbid.
Beim Betrieb der Pumpe entstehen im Spalttopf Wirbelströme, die sich im Magnetbereich in Wärme umsetzen. Um eine unzulässige Erwärmung des Produkts zu vermeiden, wird diese Wärme durch einen internen Zirkulationsstrom abgeführt. Ebenso erfolgt dadurch eine stetige Beaufschlagung der Gleitlager. Dieser Teilstrom fließt vom Seitenkanal der Pumpe durch die SiC-Gleitlagerung zum Spalttopf und durch die Hohlwelle zum Laufrad resp. in den Pumpenraum zurück. Anschlüsse zur Temperaturüberwachung des Spalttopfs sind serienmäßig vorhanden.
Pumpen produzieren und verkaufen reicht nicht aus:Bei Sawa werden die Bedürfnisse der Kunden seriös abgeklärt, nötigenfalls vielfach auch direkt vor Ort. Auf spezielle Kundenwünsche wird flexibel eingegangen. Oft beschränkt sich die Beratertätigkeit nicht auf die Pumpe selbst; es werden beispielsweise auch Lösungen bei Problemen mit Saugleitungen erarbeitet. Die Pumpenbauer werden je länger je mehr zu Systemanbietern. Nach Abschluss der Abklärungen erhält der Kunde eine detaillierte Offerte. Und wenn dann die bestellte Pumpe das Werk verlässt, hat sie einen eingehenden Test auf dem Prüfstand hinter sich, dessen Ergebnisse protokolliert sind.
Firmeneigene Techniker führen notwendige Wartungs- und Reparaturarbeiten – auch von Fremdfabrikaten – in Degersheim oder direkt vor Ort aus. Sämtliche Verschleißteile der Sawa-Pumpen sind an Lager.
Qualität macht sich bezahlt:Gut 40 Prozent der in Degersheim produzierten Pumpen werden exportiert, Tendenz steigend.
Pumpen (Pumpe) Hersteller und Händler bei Industrystock.com
Pumpen sind sogenannte Fluidenergiemaschinen, mit denen Flüssigkeiten, Flüssigkeiten mit niedrigem Gasanteil, Flüssigkeits-Feststoff-Gemische sowie
Pasten oder
Suspensionen gefördert werden.
Pumpen unterteilt man in Strömungspumpen (
Kreiselpumpen),
Verdrängerpumpen und die
Strahlpumpen, die man allerdings auch zu den Verdrängerpumpen zuordnen kann.
Ausschließlich Geräte zum Transport inkompressibler Fluide werden als
Pumpen bezeichnet. Geräte für kompressible Medien, wie z.B. Dämpfe oder Gase, bezeichnet man als
Gebläse oder
Verdichter (Kompressor).
Vakuumpumpen dienen dazu in einem Behälter ein Vakuum zu erzeugen, von ihrer Funktion sind es aber auch Verdichter.
Auch
Fahrradluftpumpen sind in Ihrer Funktion eher
Kolbenverdichter werden aber umgangsprachlich als Pumpe bezeichnet.
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