Oberflächentechnik Alle Technologien zum verändern der Eigenschaften einer Oberfläche bezeichnet man als
Oberflächentechnik. Das kann die einfache
Oberflächenbehandlung, die
Oberflächenbeschichtung, die
Oberflächenveredelung aber auch die
Oberflächenbearbeitung sein. Auch der Schutz einer Oberfläche (
Oberflächenschutz) vor äußeren Einflüssen wie zum Beispiel vor Temperaturschwankungen oder Chemikalien zählt mit zu der Oberflächentechnik.
Oberflächentechnik
beschreibt also die funktionale Trennung von Volumen und Oberflächen
eines Körpers. Hierbei gilt das Volumen als primäre Funktion. Es hat
Eigenschaften wie Konsistenz, Gewicht und Bearbeitbarkeit. Mit dem
Verfahren der Oberflächentechnik ist es also möglich einen
Werkstoff, ein
Werkzeug oder ein
Bauteil auf ein bestimmtes Oberflächenprofil zu bringen. Hierbei werden die bearbeiteten Stücke meist verbessert oder
veredelt, so dass sie weitere Funktionen erfüllen können, wie zum Beispiel Sperrfunktion vor Fremdstoffen,
Schutz vor Temperaturen und anderen äußeren Einflüssen. Auch gilt es oft einen
mechanischen Schutz zu gewährleisten. In diesem Fall wirkt eine Oberfläche hemmend vor Verschleiß und Reibung.
Es gibt verschiedene Bereiche der Oberflächentechnik. Die
Oberflächenoptimierung von Glas, Leder oder Fußböden aber auch von Werkzeugen, wie z.B.
Schleifwerkzeuge oder
Polierwerkzeuge,
ist ein mechanischer Schutz und schützt das Werkzeug bzw. den Boden
länger vor den äußeren Einflüssen. Des weiteren zählt zu der
Oberflächentechnik auch die
optische Funktion.
Häuser in sehr heißen Gegenden werden zum Beispiel weiß gestrichen um
so das Sonnenlicht besser zu reflektieren und das Innere des Hauses kühl
zu halten.
Erwähnenswert wäre an dieser Stelle auch die
Bearbeitung einer Oberfläche zur Verbesserung der Leitfähigkeit bzw. der
elektrischen Isolation und die Barrierefunktion einer Oberfläche zum
Beispiel in der Herstellung von Autoteilen zum Schutz der Karosserie vor
Korrosion.
Schleiftechnik
Aus dem industriellen Bereich der
Oberflächenbehandlung kommt der Begriff
Schleiftechnik.
Bei dieser Art der Oberflächenbehandlung kommen unterschiedliche
Techniken zum Einsatz. Schleiftechniken können auf den
unterschiedlichsten Materialien vollzogen werden und so das Aussehen von
den Oberflächen wie z.B.
Aluminium,
Stahl oder
Edelstahl,
Buntmetall oder
Glas optisch verändern. Aus diesem Grund bezeichnet man die Schleiftechnik auch als Designschliffe.
Es
gibt verschiedene Arten von Schliffen: Längsschliff, Querschliff,
Kreuzschliff, Hair-Line-Schliff, Rotationsschliff, Duploschliff,
Dekoschliff und Intarsie.
Der Längsschliff ist einer der
gängigsten Schliffe die angewendet werden. Er zieht in die Oberfläche
zarte Linien. Der Querschliff zieht ebenfalls zarte Linien in das
Material, aber wie der Name schon sagt quer.
Beim Dekoschliff
wird ein individuellen Muster in die Oberfläche gearbeitet. Aber auch
ein Logo oder ein Schriftzug kann mit dem Dekoschliff gearbeitet werden.
Von einem Schliffbild wird eine genaue Applikation auf das Werkstück
übertragen.