Lufttechnische Anlagen sind Systeme, welche die Raumluft oder Prozessluft steuern und deren Konzentrationen und Inhalte filtern und regeln. Die lufttechnischen Anlagen werden sowohl in der
Raumlufttechnik sowie auch in der
Prozesslufttechnik entwickelt und angewendet. Die Raumlufttechnik wird hierbei in zwei verschiedene Varianten aufgeteilt. Es gibt zum einen die sogenannte absolut freie Lüftung und zum anderen die sogenannte mechanische Lüftung.
Lufttechnischen Anlagen: Diese saugen mit einem
Ventilator die Luft aus den einzelnen Räumen ab und blasen dann die Luft ins Freie während die Luft aus den benachbarten Räumen oder aus dem Freien nachströmt. Dies dient zur Lüftung eher kleiner Räume mit starker Luftverunreinigung durch Gase, Dämpfe, Gerüche oder Räume mit hoher Lufttemperatur. Diese Anlagen werden
Absauganlagen bezeichnet.
Befeuchtungsanlagen: Diese lufttechnischen Anlagen dienen zur Raumluftbefeuchtung mittels Wasserverdunstung oder Dampfeinblasen. Befeuchtungsanlagen werden besonders in Industriebetrieben eingesetzt, in denen stark hygroskopische Stoffe bearbeitet oder gelagert werden, zum Beispiel in der
Textilindustrie,
Tabakindustrie und
Papierindustrie, außerdem in
Büchereien und
Museen. Es wird hierbei fein vernebeltes Wasser oder Wasserdampf eingespritzt oder durch eine Wasserverdunstung an großen Oberflächen an den Raum bzw. die Luft abgegeben. Die Wasserzerstäubung geschieht in sogenannten Düsenkammern, die wegen der damit verbundenen Reinigung auch
Luftwäscher genannt werden.