Industrieroboter - effizient und wirtschaftlichEin Industrieroboter und seine Anwendung in der Produktion ist das klassische Beispiel für eine leistungsfähige Technologie, welche die weitere
Automatisierung auch in Zukunft weiter vorantreiben wird.
Durch die Nutzung von
Industrierobotern werden Maschinen und Fertigungszellen automatisch bestückt und die Menschen von anstrengender, monotoner und gefährlicher Arbeit befreit. Allerdings erfordert die Bedienung, Programmierung und die Wartung eines Industrieroboters umfassende Kenntnisse, sowie gut motiviertes und flexibles Personal. Durch die sich dann einstellenden effizienten Produktionsabläufe ergeben sich auch entsprechende wirtschaftliche und qualitative Vorteile.
Durch die
Prozessoptimierung ist es möglich viele Teile auf z.B.
Leiterplatten schnell, effizient und kostengünstig zu bestücken was sich wiederum auf die Kosten der Herstellung von Leiterplatten günstig auswirkt.
Industrieroboter ausgerüstet mit einer entsprechenden Handhabungstechnik, werden zum Beispiel in Schmieden eingesetzt, wo Werkstücke mit Temperaturen von über 1000°C bewegt und gehandelt werden müssen. Hochtemperaturtaugliche
Greifer und
Spanner, optimal am Industrieroboter angepasst, führen die
Werkstücke exakt und präzise jedem erforderlichen Arbeitsgang zu. Alle anderen, am Roboter vorhandenen Komponenten, wie Lagerungen, Dichtungen, Kabel und Schmierungen müssen in diesen Fällen natürlich auch hochtemperaturtauglich ausgelegt sein. Darüber hinaus muss das noch im Arbeitssystem tätige Personal vor den automatisch und schnell ablaufenden Bewegungen des Roboters durch entsprechende Sicherheitseinrichtungen geschützt werden. Die Anforderung an den Industrieroboter und an alle sicherheitsrelevanten Einrichtungen ist in einem Pflichtenheft im Vorfeld festzulegen.
Nur sicher ablaufende
Roboteranwendungen erhöhen die Akzeptanz bei dem betroffenen Personal. Wirtschaftliche und qualitative Vorteile für Personal und Unternehmen werden sich dann schnell realisieren lassen.
Systemtechnik Die
Systemtechnik umschreibt im Großen und Ganzen das Zusammenspiel vieler einzelner kleiner und großer Komponenten z.B. in der
Fördertechnik. Verschiedene Aufbautechniken und Verbindungstechniken bis hin zu einer Fachrichtung der Ingenieurwissenschaften zählen zu der Systemtechnik.
Ein Beispiel hierfür wären z.B.
Verpackungsmaschinen. Am Anfang steht die
Software ohne die, die komplette Anlage erst gar nicht zum laufen gebracht würde. Kleine Komponenten wie z.B. die
Sensoren, die den Weg der zu verpackenden Ware "beobachten",
Getriebemotoren die das Förderband bewegen und natürlich auch die Endabnahme. Das alles zusammen beinhaltet die Systemtechnik.
Am Beispiel der oben beschriebenen Industrieroboter ist der Schwerpunkt der Systemtechnik die
Automatisierung von Produktionsabläufen. Ein Zusammenspiel verschiedener Techniken und Systeme ermöglicht erst den gesamten Ablauf.