DampferzeugerEine Anlage zur Erzeugung von Wasserdampf bezeichnet man als
Dampferzeuger. Der Dampfkessel erzeugt eigenständig Wasserdampf. Dieses geschieht indem man das eingefüllte Wasser schnell und stark erhitzt. Dadurch entsteht der Wasserdampf.
Der so entstandene Wasserdampf wird z.B. für den Antrieb von Maschinen verwendet werden oder in
Heizkraftwerken.
Die Komponenten eines Dampferzeugers sind der
Verdampfer, der
Überhitzer, der
Speisewasservorwärmer, der
Luftvorwärmer und die
Feuerung.
Kraftmaschinen Kraftmaschinen sind Maschinen, die eine bestimmte Energie in mechanische Arbeit umwandeln. Welche die Ausgangsenergie ist, hängt von der Art der Kraftmaschine ab. Kraftmaschinen werden oft zum Antrieb von
Fahrzeugen und
Arbeitsmaschinen genutzt und können auch als
Motor fungieren.
Windkraftmaschinen
Die Windkraftmaschine kennen wir als
Windmühle, welche durch Wind angetrieben wird, um das Innere, früher das Mahlwerk, heute die
Turbinen zur Stromgewinnung, in Gang zu setzen. Der
Rotor wird durch die Windkraft angetrieben, damit er beginnt, sich zu bewegen. Mit Zahnrädern ist der Rotor mit den anderen Bestandteilen der Mühle verbunden, damit diese von ihm angetrieben werden können. Windkraftmaschinen werden seit 1750 v. Chr. genutzt und sind bis heute eine der wichtigsten Erfindungen, welche die Menschheit je gemacht hat.
Wasserkraftmaschinen
Bei einer
Wasserkraftmaschine wird die Kraftmaschine durch das Wasser angetrieben. Wasserkraftmaschinen können unter anderem Wassermühlen sein (früher ebenfalls zum Mahlen von Mehl, heute teilweise zur Stromerzeugung),
Wasserturbinen (zur Stromerzeugung) sowie ein Wassermotor sein. Bei Wasserkraftmaschinen kann die Energie von fließenden Gewässern genutzt werden, die zum Beispiel ein Wasserrad antreiben. Außerdem kann auch die Energie der Gezeiten genutzt werden, bei denen Wasserkraftmaschinen eingesetzt werden, die sich in beide Richtungen drehen können.
Feuerungsanlagen
Eine
Feuerungsanlage oder auch Feuerung ist eine technische Einrichtung, die der Erzeugung von Wärme durch die Verbrennung unterschiedlicher
Brennstoffe dient. Feuerungsanlagen bestehen je nach eingesetztem Brennstoff aus unterschiedlichen Bauteilen zur Brennstoffzuführung, zur Verbrennung (Kessel) und zur Regelung des gesamten Prozesses. Weiterhin gehören Sicherheitseinrichtungen zur Überwachung der Feuerungsanlage zur Standardausrüstung im industriellen und im privaten Nutzungsbereich. Im Allgemeinen werden
Feststofffeuerungen,
Gasfeuerungen und Feuerungen für flüssige Brennstoffe, z.B.
Ölfeuerungsanlagen, unterschieden.
Die Feststofffeuerungen haben dabei in den letzten Jahren im Privatbereich stark an Bedeutung verloren. In der Vergangenheit wurden noch vielerorts kohlebefeuerte Anlagen betrieben.
Die Gasfeuerung dagegen besitzt gegenüber den weiteren Alternativen einige Vorteile: Durch ein gut ausgebautes Gasnetz steht
Erdgas als wichtigster Brennstoff mittlerweile in Deutschland flächendeckend zur Verfügung. Eine Lagerung des Brennstoffes an der Feuerungsanlage ist somit nicht mehr nötig. Zudem verläuft der Verbrennungsprozess aschefrei und beinahe ohne Rußbildung.
Auch Feuerungsanlagen für flüssige Brennstoffe, hauptsächlich für die
Heizölverbrennung, werden im Privatbereich weiterhin betrieben. Der Brennstoff
Heizöl muss dabei zwar in der Nähe der Feuerungsanlage gelagert werden, kann jedoch beim günstigsten Anbieter eingekauft werden. Auch der Verbrennungsprozess bei technisch zumeist relativ einfachen Heizölfeuerungen ist weitgehend ruß- und aschefrei.
Generell müssen Feuerungsanlagen, die als Feuerstätte definiert wurden, in Deutschland vom Bezirksschornsteinfeger gemäß Bundesimmissionsschutzverordnung abgenommen und in der Folge regelmäßig überprüft werden.