Technische Anlagen und Hilfsmittel zur Aufsuchung, Erschließung, Gewinnung und Aufbereitung von flüssigen, gasförmigen oder festen
Rohstoffen, wie zum Beispiel
Kohle,
Erze,
Salze,
Erdgas oder
Erdöl, bezeichnet man als
Bergbautechnik. Diese Rohstoffe (Bodenschätze) befinden sich meistens unter der Erdkruste und werden
untertage oder
übertage abgebaut.
Die mit Hilfe der Bergbautechnik geförderten Rohstoffe werden in drei Gruppen eingeteilt. Diese sind: Energierohstoffe, Elementrohstoffe und Eigenschaftsstoffe.
Energierohrohstoffe sind z.B. Kohle, Uran und Kohlenwasserstoff. Sie werden für die Herstellung von Energie eingesetzt.
Zur Gruppe der Elementrohstoffe gehören Rohstoffe (Grundstoffe) für die Chemie und die
Metallurgie. Erze,
Gold, Salpeter,
Steinsalz, Borate oder Nitrate sind einige dieser Grundstoffe.
In der Gruppe der Eigenschaftsrohstoffe findet man
Erden und Steine aber auch
Industrieminerale und Massenrohstoffe sowie
Edelsteine und
Halbedelsteine.
Industrieminerale: Tonerde,
Feldspat,
QuarzMassenrohstoffe: Ton,
Gips,
Dolomit,
Kalkstein.
Edel- u. Halbedelsteine: Smaragde,
Diamanten, Granate,
Bernstein, Rubine
Die Methoden der Förderung und Erschließung der bergbaulich förderbaren Rohstoffe unterscheidet man ebenfalls in drei Gruppen.
Tagebau: Steinbruch, Tongruben, Sandgruben, Kiesgruben, Kreidebruch
Tiefbau: Bergwerk, der Zugang erfolgt durch angelegte Schächte und Stollen
Bohrlochbergbau
: mit
Tiefbohrungen werden die Rohstoffe, z.B. Erdöl oder Erdgas, über Tage gewonnen